Das Leben ist kein Ponyhof

ist mir auch wurscht!

Omomomomomomom!

Und so kam es zu meinem kleinen aber gepflegten Nervenzusammenbruch:

Die Große wachte gestern mit Bauchweh und Durchfall auf. Den Tag nutzte sie um mächtig bockig und frech zu sein und schon am Mittag war ich mit meinen Nerven schon ziemlich am Ende.

Die Nachbarin von oben anscheinend auch, denn Abends bei Bockanfall Nr. 2 klopfte es wieder mal zu uns hinunter.

Kind bemerkte sehr richtig „Mami, unser Haus klopft“ und ich merkte wie da so ne kleine Sicherung in meinem Kopf durchbrannte.

Jeder Mensch ü2 hätte vermutlich die nächste Nervenheilanstalt angerufen um mich einweisen zu lassen, aber meine Tochter begnügte sich damit festzustellen „Mami du bist verrückt“. Hat sie ja auch vollkomen Recht mit, war bestimmt ein netter Anblick wie ich wild fluchend mit dem Wischmobb gegen die Decke klopfte und der Nachbarin mit der Polizei drohte.

Verbuchen wir das doch mal bitte einfach unter „Die Queensize ist ja auch nur ein Mensch“. Omomomomomomomom!

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Von mir/ von uns

Nachdem es hier in den letzten Monaten nicht so rund lief musste ich mich einmal um 180°C drehen.
Eigentlich bin ich überhaupt nicht für das Leben mit Kinder geschaffen.

In Wirklichkeit bin ich nämlich eine Couchpotato in ihrer vollkommenen Form, ich gucke unglaublich gerne schrottiges Fernsehen und das auch gerne mal den ganzen Tag, ich liebe Fastfood (wer hätte das gedacht ;) ) und meide Frischluft.

Nein, natürlich habe ich mit meinem Kleinkind keine Fernseh-Chips-Faulenz Tage veranstaltet, aber das der Fernseher mehrere Stunden am Tag lief und auch die Große davor hockte kann ich nicht leugnen.

Als der Nachtschreck bzw. die Albträume (das wechselt hier nämlich) begangen wusste ich sofort das ich mich ändern muss damit es ihr besser geht.

Also bleibt jetzt die Glotze den ganzen Tag aus, ich versuche mindestens einmal am Tag auf den Spielplatz zu gehen und Abends gibt es ein festes Ritual. Gegen 17.45 Uhr gibt es Abendbrot und danach wird sie komplett bettfertig gemacht. Um 18.15 Uhr darf sie dann bis 19 Uhr fernseh schauen und nach dem Sandmännchen geht es dann ins Bett.

Der Tagesablauf, vorallem das fernsehen am Abend, ist noch ausbaufähig, aber immerhin schon deutlich besser als früher. An den nächtlichen Schreiattacken hat sich zwar noch nichts gerändert, aber ich merke das Lilly sich viel wohler fühlt und die Bindung zwischen uns sich sehr gestärkt hat.
Statt Mama bin ich nur noch Mami und beim aufstehen und eigentlich bestimmt 10mal am Tag bekomme ich ein geschmettertes „Mami ich liebe dich so sehr“.

Auch wenn die Nächte immer noch nicht wirklich besser sind, lohnt es sich also alte schlechte Gewohnheiten, auch wenn nicht gänzlich, abzulegen :)

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Für´s Protokoll

Gestern Abend um 23 Uhr die letzte Flasche, dann eine heute um 6 Uhr und bis jetzt (9.45 Uhr) schläft das Kleinste immer noch tief und fest. Ich bin begeistert :D

Jetzt hoffe ich nur das die Windel hält die ich heute Morgen vergessen habe zu wechseln *hüstel*

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