Das Leben ist kein Ponyhof

ist mir auch wurscht!

Von mir/ von uns

am 11. Dezember 2011

Nachdem es hier in den letzten Monaten nicht so rund lief musste ich mich einmal um 180°C drehen.
Eigentlich bin ich überhaupt nicht für das Leben mit Kinder geschaffen.

In Wirklichkeit bin ich nämlich eine Couchpotato in ihrer vollkommenen Form, ich gucke unglaublich gerne schrottiges Fernsehen und das auch gerne mal den ganzen Tag, ich liebe Fastfood (wer hätte das gedacht ;) ) und meide Frischluft.

Nein, natürlich habe ich mit meinem Kleinkind keine Fernseh-Chips-Faulenz Tage veranstaltet, aber das der Fernseher mehrere Stunden am Tag lief und auch die Große davor hockte kann ich nicht leugnen.

Als der Nachtschreck bzw. die Albträume (das wechselt hier nämlich) begangen wusste ich sofort das ich mich ändern muss damit es ihr besser geht.

Also bleibt jetzt die Glotze den ganzen Tag aus, ich versuche mindestens einmal am Tag auf den Spielplatz zu gehen und Abends gibt es ein festes Ritual. Gegen 17.45 Uhr gibt es Abendbrot und danach wird sie komplett bettfertig gemacht. Um 18.15 Uhr darf sie dann bis 19 Uhr fernseh schauen und nach dem Sandmännchen geht es dann ins Bett.

Der Tagesablauf, vorallem das fernsehen am Abend, ist noch ausbaufähig, aber immerhin schon deutlich besser als früher. An den nächtlichen Schreiattacken hat sich zwar noch nichts gerändert, aber ich merke das Lilly sich viel wohler fühlt und die Bindung zwischen uns sich sehr gestärkt hat.
Statt Mama bin ich nur noch Mami und beim aufstehen und eigentlich bestimmt 10mal am Tag bekomme ich ein geschmettertes “Mami ich liebe dich so sehr”.

Auch wenn die Nächte immer noch nicht wirklich besser sind, lohnt es sich also alte schlechte Gewohnheiten, auch wenn nicht gänzlich, abzulegen :)


Eine Antwort zu “Von mir/ von uns”

  1. frauagi sagt:

    ich denke, verbesserungspotential haben wir alle irgendwo. der eine mehr, der andre weniger. richtig schlimm finde ich persönlich es ja nur dann, wenn es dem kind offensichtlich nicht gut tut, man im prinzip weiß, woran das liegt und eben _nichts_ ändert, weil das andre doch so viel mehr den eigenen wünschen und vorlieben und so entspricht. alles andre ist.. nun ja.. menschlich :)

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