Meine Schwiegermutter ist jetzt auch wirklich meine Schwiegermutter…

denn am 20.12.13 haben ich und der Dicke geheiratet.

Es war wunderschön und ich bin so dankbar eine tolle Familie zu haben.

Endlich tragen wir alle einen Nachnamen und zwar meinen, ich bin so froh über diese Entscheidung.

DANKE!

 

(Da ich jetzt schon nach dem wirklichen Datum des Hochzeitstags schauen musste weil ich mir nicht mehr sicher war ob es der 20 oder 21 war, wird das wohl in den nächsten Jahren nicht so einfach werden *hüstel*)

Immer wieder sonntags

Es gibt Menschen die sind nur auf Äußerlichkeiten fixiert, meine Schwiegermutter ist so ein Mensch und ich hasse es.

Grundsätzlich sind wir uns einig, es ist gut eine vernünftige Ausbildung zu haben und Geld ist wohl nicht das schlechteste im Leben aber sie ist so fixiert darauf, dass es einfach nur noch anstrengend ist.

Für sie sind Hartz 4 Empfänger Schmarotzer, Geringverdiener Loser und Hausfrauen faule Weiber die sich von ihren Männern durchfüttern lassen.

Davon abgesehen dass ich ausbildungslose Hausfrau bin und selber weiß dass ich in einer ziemlich beschissenen Situation stecke bin ich trotzdem ein wertvoller Mensch und werde meinen Weg gehen und so denke ich grundsätzlich erst mal von allen Menschen. Manchmal ist das Leben halt nicht so wie es am besten wäre. Na und?

 

Also liebe Schwiegermutter

„Ich verdiene jetzt gerade kein Geld und meine berufliche Zukunft steht noch in den Sternen. Es wird für mich auch nicht einfach werden, aber Hauptsache ich werde glücklich mit meinem Leben!“

 

 

Eltern dick! Kinder dick?

Wir sind dicke Eltern. Mehr noch, ein stark übergewichtiger Vater und eine krankhaft fettleibige Mutter. Klingt scheiße, ist auch scheiße. Umso mehr sind wir bemüht unseren Kindern einen gesunden Umgang mit Lebensmitteln beizubringen.

Ich bin nicht übergewichtig weil ich schon immer das Essen im Übermaß so toll fand, das war ein schleichender Prozess der schon in meiner Kindheit anfing. Meine Mutter war schon von meinem (zu hohen) Gewicht besessen, da ging ich noch in den Kindergarten. Süßigkeiten wurden vor mir versteckt, ich musste Obsttage und mit 6 Jahren dann meine erste Sl.i.mFa.s.t Diät mitmachen. Essen war Belohnung, Bestrafung und Seelentröster. Einfach zusammen gefasst: Mein Verhältnis zu Essen ist einfach krankhaft.

Viele Nächte drehte sich mein Gedankenkarusell.

 

Wie schaffe ich es dass meine Kinder nicht dick werden?

 

Nervenraubend sag ich euch. Denn schon mit 2 Jahren kristallisierte sich heraus das auch die Große Tochter zum Dick werden neigt. Auch wenn wir bemüht waren ihr eine gesunde Art sich zu ernähren nahe zu legen ist sie manchmal wirklich zwanghaft wenn es ums Essen geht. Zum Beispiel verlangt sie das alle Mahlzeiten eingehalten werden auch wenn sie gerade garkeinen Hunger hat, oder sie MUSS ihren Teller leer essen und wenn ihr etwas nicht schmeckt muss es vom Teller genommen werden weil sie Angst hat sie könnte es ausversehen doch essen. Mittlerweile ist die Große auch leider wirklich übergewichtig und wir mussten gegen unsere Vorstellung doch ein paar strengere Regeln einführen. Es gibt z.B. nur noch ein Brot zum Abendessen und wenn sie noch Hunger hat muss sie den mit Obst stillen. Oder wird beim Mittagessen nicht beliebig oft der Teller aufgefüllt etc.

Die Kleine Tochter ist da anders. Sie isst nur wenn sie auch wirklich Hunger hat. Wenn sie satt ist dann lässt sie den Rest liegen. Essen ist einfach kein großes Thema für sie. Sie ist zwar auch (noch?) mopsig, aber ich mache mir bei Ihr darüber weniger Gedanken. Sollte ihr Essverhalten so bleiben wird sie ihr Gewicht von ganz alleine auf einem normalen Level halten können.

 

Wieso?

 

Frage ich mich immer wieder. Warum sind sie da so unterschiedlich obwohl sie unter gleichen Bedingungen leben? Klar, jedes Kind ist anders, aber Essverhalten wird ja doch eher anerzogen. Aber einen großen Unterschied gibt es bei den Beiden schon. Wie sie ans Essen herangeführt wurden war bei den Beiden komplett unterschiedlich.

Die große Tochter:

Die Große Tochter wollte ich gerne stillen. Ein paar Tagen nach der Geburt verlor sie aber so stark an Gewicht das ich mit ihr in die Kinderklinik musste. Dort stellte sich heraus dass ich gerade mal 10ml Muttermilch am Tag produziere. Seitdem bekam sie pünktlich alle vier Stunde eine Flasche Kunstmilch. Zum frühestmöglichen Zeitpunkt fing ich an Brei zu füttern und ging immer nach Plan vor. Sie war knapp 8 Monate alt als alle Milchmahlzeiten ersetzt waren.

Die kleine Tochter:

Bei ihr wusste ich ja von Anfang an, dass meine Milch nicht reicht. Ich stillte sie trotzdem und gab eine Flasche wann immer sie hungrig war. Egal ob erst 1 Stunde vergangen war oder schon 6. Diesmal wollte ich auf Brei verzichten und bot ihr immer wieder etwas Fingerfood an. Richtiges Interesse zeigte sie erst nach ihrem ersten Geburtstag an festem Essen.

 

Für mich scheint es sehr logisch das die Kleine eher gelernt hat auf ihren Körper und dessen Bedürfnisse zu hören als die Große, die von Anfang an dazu genötigt war sich einem Rhythmus anzupassen. Natürlich ist nicht jedes Kind das mit Brei gefüttert wurde dazu verdonnert dick zu werden, aber meinem Kind hat es nicht gut getan. Davon bin ich fest überzeugt.

Tröstlich zu wissen das noch nichts zu spät ist und wir das gemeinsam hinkriegen. Ganz bestimmt!

 

 

Das erste geschriebene Wort

Vor 3 Monaten konnte die Große noch nicht mal einen Menschen, geschweige denn ein Haus malen (weswegen wir auch von der Kinderärztin bei der U8 ermahnt wurden), aber seitdem hat sich das so toll entwickelt das ich voller Stolz jedes Kunstwerk meiner Tochter betrachte. Heute hat sie nun das erste Mal ein Wort von einem Buch abge(malt)schrieben. Ich bin so so so stolz.

Kinder sind so toll!

Urlaub 2013

Die letzten zwei Wochen verbrachten wir unseren Urlaub in einem kleinen Feriendorf an der Ostsee.

Die Kinder hatten viel Spaß in der Natur und auch wenn der Urlaub im Allgemeinen nicht wirklich schön für mich war gab es auch richtige schöne Momente.

Highlight dieses Urlaubs war eindeutig der Ausflug nach Hamburg mit den Kindern und meinem Bruder. Leider konnten wir nicht wirklich viel von Hamburg sehen da wir nur 1,5 Tage dort waren und wir davon einen im Zoo verbrachten, aber das was ich gesehen habe hat mir wirklich gefallen.


 

Ich komm wieder J

Wunden heilen

Wunden heilen, aber das dauert.

Wunden aufzureißen das geht hingegen schnell, sehr schnell.

Das Jahr 2013 ist nun auch offiziell für meine Beziehung kein gutes Jahr.

Nähen für den Weltfrieden, ähm, Urlaub mein ich

Seit etwas mehr als einem Jahr besitze ich eine eigene Nähmaschine und, wer hätte das gedacht, ich nähe.

Talent dazu habe ich nicht, überhaupt nicht. Farbkombinationen sind oft eine Katastrophe und ich habe noch kein Teil genäht bei dem ich sagen würde, wow wie sauber und toll ich das gemacht habe, aber es macht mir einfach Spaß. Ein Hobby.

Um mir die Wartezeit bis zum Urlaub ein wenig zu verkürzen hab ich mir eine kleine Liste mit Nähkleinigkeiten zusammengestellt.

Die ersten drei Dinge sind nun fertig und ich liebe sie.

Eine Stifterolle, mit etwas zu engen Fächern und zwei Pixibuchhüllen mit krummen Nähten, trotzdem sind sie toll.

 

 

Außenleben:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Innenleben:

Mal schauen wie die Große auf die Dinge reagiert. Ihre Reaktionen auf von mir selbstgemachten Kleinigkeiten sind doch eher verhalten 😉